Verwertung

Im Steinsalzbergwerk Kochendorf werden die in über 100-jähriger bergbaulicher Tätigkeit geschaffenen Hohlräume im Rahmen eines langfristigen Programms mit geeigneten Abfällen wieder verfüllt.

Das Bergwerk Kochendorf verfügt über einen behördlich anerkannten Langzeitsicherheitsnachweis ("vollständiger Einschluss"). 
So ist eine umweltverträgliche Verwertung der Abfälle gewährleistet. Die Verwertung von Abfällen setzt einen arbeitssicherheitlich unbedenklichen Umgang, sowie den Nachweis der geomechanischen Qualität voraus.

 

Schon heute verwerten wir beispielsweise:

  • Rauchgasreinigungsrückstände aus Abfallverbrennungsanlagen
  • REA-Gips, Flugaschen und Kesselaschen aus Kohlekraftwerken
  • Böden mit schädlichen Verunreinigungen 
  • Bauschuttmaterialien und Straßenaufbruch
  • Schlacken aus Abfallverbrennungsanlagen oder Hochofenprozessen
  • Gießerei-Reststoffe
  • Filterkuchen aus der Abwasserbehandlung verschiedener industrieller Anlagen
  • Salzhaltige wässrige Lösungen als Anmachwasser
  • Rückstände aus der Chlor-Alkalielektrolyse

Diese Abfälle können als Schüttgüter im Direktversatz - ohne weitere Vorbehandlung - unter Tage verwertet werden, soweit sie nachfolgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Grobentschrottung
  • Restfeuchte von 10-15 %
  • Restorganik von < 5 %
  • Korngröße bis ca. 60 mm
  • Geomechanische Versatzfunktion
  • arbeitssicherheitliche Unbedenklichkeit im offenen Umgang

Anderenfalls werden die Abfälle durch Behandlung (Aufbereitungsanlage) in eine ablagerungsgerechte Form gebracht und falls erforderlich in Big Bags verpackt (Konditionierungsanlage).